Olympisches Gewichtheben

Olympisches Gewichtheben  

 

Schon immer wurden Menschen bestaunt, die die Kraft hatten, schwere Gewichte zu heben und als dann Ende des 19. Jahrhunderts die Sportart Gewichtheben durch die Gründung von Vereinen immer populärer wurde, entstand dann auch schon im Jahr 1891 der DASV ( Deutsche Athletik - Sportverand) und die ersten Weltmeisterschafte wurden ausgetragen.

Seit 1896 gibt es das Gewichtheben bei den Olympischen Spielen, nur in den Jahren 1900, 1908 und 1912 fand Gewichtheben nicht als olympische Disziplin statt.

Bei den Spielen von 1896 und 1904 gab es nur die Disziplin Stoßen (Clean&Jerk) und sie wurden zu dieser Zeit einarmig und beidarmig ausgeführt ohne eine Gewichtsklasseneinteilung.

Im Jahr 1920 kam dann als dritte Disziplin das einarmige Reißen dazu und so entstand dann ein Dreikampf in 5 Gewichtsklassen.

Doch bei den nächsten Olympischen Spielen wurde aus dem Dreikampf ein Fünfkampf mit beidarmigen Drücken, ein und beidarmigen Reißen und Stoßen, der aber nur bei diesen Olympischen Spielen stattfand. Von 1928-1972 war dann das einarmige Reißen und Stoßen nicht mehr Wettkampfdisziplin.

Bei den nationalen Meisterschaften wurde der Fünfkampf noch etwas länger betrieben.

 

 Einarmiges Reißen und Stoßen

 

 Das einarmige Reißen ist nichts anderes vom Bewegungsablauf wie beim heutigen Reißen. Die Hantel muss in einer Bewegung über den Kopf gebracht werden. Beim einarmigen Stoßen wird die Langhantel auf der Schulter abgelegt, um sie von dort mit einer zweiten Bewegeung in die Hochstreckung zu bekommen.

Beidarmiges Drücken

 

Bei dem beidarmigen Drücken soll das Gewicht vom Heber nach dem Umsetzten ohne jeglichen Beineinsatz zur Hochstreckung gebracht werden, doch dessen korrekter Ablauf war von den Kampfrichtern nur schwer zu beurteilen und es gab immer wieder umstrittene Entscheidung bezüglich der Knie durchstreckung. Durch das schnelle Zurücklehnen und Wiederaufrichten des Oberkörpers wurde das Verletzungsrisiko immer höher und war sportmedizinisch höchst umstritten. Als dann auch noch die Rekorde, den Rekorden beim Stoßen immer näher kamen, entschloss man sich diese Disziplin abzuschaffen.

 

Reißen

Beim Reißen soll die Hantel, die horizontal vor den Beinen des Gewichthebers liegt, mit einem Zug vom Boden, in einer Bewegung eng am Körper entlang nach oben über den Kopf geführt werden. Die Hantel wird so lange mit gestreckten Armen über den Kopf gehalten bis die drei Kampfrichter ein Zeichen geben.

 

Stoßen

Wie beim Reißen soll die Langhantel vom Boden nach oben über den Kopf geführt werden, doch beim Stoßen wird zunächst die Hantel mit einer Bewegung auf Brusthöhe gebracht und dort mit gebeugten Armen auf dem Schlüsselbein abgelegt, um dann im zweiten Bewegungsablauf die Hantel nach oben zu stoßen. Dort wird wie beim Reißen die Hantel mit gestreckten Armen über dem Kopf fixiert, bis die Kampfrichter ein Zeihen geben.

 

 

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